ist eine Initiative der DGV. Sie gilt Frauen, die "verurteilt" sind, für Schulden anderer aufzukommen. Aus individuell sehr unterschiedlichen, teilweise nachvollziehbaren, oftmals aus irrationalen Beweggründen, bewußt oder unbewußt, sachkundig oder blauäugig haben diese Frauen eine Unterschrift geleistet, deren Konsequenzen sie nicht absehen konnten oder nicht absehen wollten.
Unsere Initiative bietet lebenspraktische Hilfen für betroffene Frauen durch solidarische Zuwendung und professionelle Beratung mit dem Ziel, sie und gegebenenfalls auch ihre mitbetroffenen Kinder aus scheinbar auswegloser Lage, aus sozialer Isolation, aus einem Zustand der Verbitterung herauszuführen und ihnen neue Lebensperspektiven zu eröffnen.
> Liebe, die oft blind macht,
> Gutgläubigkeit,
> Vertrauensseligkeit,
> Hilfsbereitschaft,
> Unerfahrenheit,
> Angst, den Partner zu verlieren,
> Sorge um die Familie/die Kinder,
> Aussagen der Bank, es handle sich bei der Unterschrift "nur um eine Formsache".
Das sind nur einige der Begründungen, warum Frauen unterschreiben."Wie konnte ich nur so dumm sein? " Eine Frage, die sich betroffene Frauen beim bösen Erwachen wieder und wieder stellen. Waren sie wirklich dumm? Nein! Man(n) hat sie belogen und in Sicherheit gewiegt, um sie zu benutzen.
Beispiele:
Da ist die Ehefrau ohne eigenes Einkommen, die für die Existenzgründung ihres Ehemannes eine selbstschuldnerische Bürgschaftserklärung unterschrieben hat.
Oder die Frau, die für den Freund, den Lebensgefährten als "Kreditnehmer 2" dessen Kreditantrag mitunterschrieben hat.
Oder die erwerbstätige Frau mit ehemals guter Bonität, die für den Ehemann, den Freund, den Lebenspartner, der nicht kreditwürdig war, eigene Kredite aufgenommen hat, um "seine" Pläne, "seine" Vorhaben und oftmals leider auch "seine" Luftschlösser zu finanzieren.
Oder die Frau mit unbelastetem Immobilienbesitz, die für "ihn" Ihr Objekt bis unters Dach belastet hat, um schließlich der Zwangsversteigerung ihres Hauses zusehen zu müssen.
Oder die Frau, die als "Strohfrau" für "seine Geschäfte" herhalten mußte.
Erkennen Sie sich in einem dieser Beispiele wieder? Wenn ja, warum zögern Sie noch, uns anzurufen oder den Link 'Kontaktformular' anzuklicken, um sich helfen zu lassen?
Von der Bürgin, der Mitkreditnehmerin zur Schuldnerin.
Das ist der Weg, den diese Frauen gehen müssen. Wenn sich "seine" Gläubiger unter Berufung auf i h r e geleistete Unterschrift melden, weil "er" nicht zahlen kann oder will oder sich - oft mit einer anderen Frau - aus dem Staub gemacht hat, dann beginnt ein Teufelskreis aus Enttäuschung, Zorn, Wut, Haß, Verzweiflung, Hilflosigkeit, Scham und Resignation.
Diese Frauen, viele unter ihnen allein erziehend mit Sorge um ihre Kinder, sind dann ganz auf sich gestellt, allein im Kampf mit Gläubigern, in der Auseinandersetzung mit Inkassounternehmen, mit Gläubigeranwälten, Banken und Gerichten.
Unsere Beratung kann dieses Alleinsein beenden, weil wir Betroffenen verläßliche Ansprechpartner sind. Sie erfahren Solidarität und wirksame Unterstützung und müssen nicht mehr alleine kämpfen.